ARRRG

Paper Wertschätzen 3

Jetzt ein Paper aus Kanada, betitelt From State to Structure: Towards Abstraction Support in CS2. Ein großes Team und es ist cool, dass alle Artefakte verfügbar sind, so dass man sich die Animationen auch mal anschauen kann. Im Ergebnis-Teil wird den Stimmen der Nutzer viel Raum gegeben, auch das ist schön, mit den grauen Boxen.

Thematisch dachte ich zuerst, es wäre nicht so spannend, aber die Animationen mit den drei verschiedenen Darstellungen sind nett gestaltet und die Studie ist auch ziemlich solide aufgebaut, langsam erkenne ich auch die Struktur und die wesentlichen Elemente, die dazugehören - ist ja nicht so krass schwer, denke ich.

Ich finde, die Methodik und Struktur ist hier schon stark, kann man gut als Vorlage nehmen und hat auch eine halbwegs ordentliche Stichprobengröße. Es ist halt der Punkt, wo ich die Methoden langsam kenne und sich Muster wiederholen.

Es scheint üblich zu sein, bei einem Full Paper an die 50 - 70 Quellen zu haben. Man merkt es gar nicht so beim Lesen, sind halt auch nur die kleinen Zahlen. Ich hoffe doch, dass sie nicht für jede Einleitung die Quellen jedes Mal neu suchen müssen, sondern sich den Text von irgendeinem existierendem Paper kopieren, haha.

Und das Fazit ist einfach, dass man noch mehr Features braucht - no shit sherlock 🙃 wenn ich einen Wunsch hätte, dann wäre es, die Position der Ausführung noch klarer zu kennzeichnen, weil beim Debuggen bin ich eher marked-line-next gewöhnt. Das könnte mit dem mutable/immutable-Vorschlag gemeint sind.

Insgesamt ein schönes Beispiel für Mixed-Method, mit qualitativ (M, SD + Korrelationen) und quantitativ (Codierung, ohne Anzahl angegeben). Die RQs wurden diesmal in der Diskussion besprochen, das ist auch interessant, macht die eigentliche Diskussion dadurch recht kurz. DeFT wird in der Methode und den Ergebnissen kaum besprochen, sondern erst wieder in der Diskussion aufgegriffen als Klammer.